5 Impulse, wenn du eine Sprache weitergeben möchtest, in der du dich nicht ganz sicher fühlst

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Alles allererstes lass mich dir sagen: du bist nicht alleine damit, dass du eine deiner Erstsprachen an dein Kind weitergeben möchtest, obwohl du dich nicht oder nicht mehr ganz sicher darin fühlst. Vielleicht fallen dir manche Wörter nicht mehr ein oder du bist manchmal unsicher, wie man etwas am besten sagt.

Vielleicht bist du selbst zweisprachig aufgewachsen und möchtest deinem Kind deine nicht-dominante Sprache weitergeben. Oder du lebst selbst schon so lange im Ausland, dass der Abstand zu deiner Erstsprache schon recht groß geworden ist. Wie auch immer, Gründe kann es viele geben, warum du dich nicht mehr so sicher fühlst.

Musst du deswegen darauf verzichten, die Sprache an dein Kind weiterzugeben? Wie heißt es so schön: Es ist ein Grund, aber kein Hindernis.

Du kannst deine Sprache trotzdem weitergeben.

Denn, das allerwichtigste und deine Superpower: du hast die maximal besten Vorraussetzungen, um deine Kompetenz auf das nächste Level zu heben und mit Leichtigkeit auszubauen. Kümmer dich um deine Sprache, setz dich wieder aktiv damit auseinander. Beginne wieder in der Sprache zu lesen. Wenn du Lust hast, hol doch auch mal ein Grammatikbuch raus. Oder besorg dir eine Sprachlernapp. Möglichkeiten gibt es viele und es spricht überhaupt nichts dagegen, gemeinsam mit deinem Kind zu lernen.

Unterschätzt du deine Sprachkompetenz?

Die meisten Menschen neigen dazu, ihre eigene Sprachkompetenz zu unterschätzen. Versuch doch einmal einen Einstufungstest. Du findest bestimmt einen oder mehrere online. Ich traue mir wetten, dass du über das Ergebnis positiv überrascht sein wirst. Mit dieser Bestätigung von außen wird es dir sicher auch leichter fallen, deine Sprache selbstbewusst zu sprechen.

Kümmer dich um deinen eigenen Input

Dieser Impuls ist wahrscheinlich der wichtigste von allen. Sorge dafür, dass du täglich Input in deiner Sprache bekommst. Hörbücher, Podcasts, Serien, Filme, Radio, Musik … Was auch immer du findest, mach es dir zu Nutze. Am besten sollte es etwas sein, dass dir auch wirklich Spaß macht und worauf du dich täglich freust. Du wirst sehen, wie schnell deine Sprache sich verbessern wird.

Sprich mit anderen Sprechen

Suche aktiv den Kontakt zu anderen Sprechern deiner Sprache. Videocalls, Sprachnachrichten, Communities in deiner Nähe, Onlinegruppen … es gibt so viele Möglichkeiten sich zu vernetzen. Je mehr du deine Sprache auch mit anderen Menschen sprechen kannst, desto flüssiger wird sie wieder werden und desto sicherer wirst du dich wieder fühlen.

Du musst nicht alles alleine machen

Das Ziel ist ja, dass dein Kind diese Sprache lernt, versteht und eines Tages auch sprechen kann. Das musst du nicht alles alleine auf deine Schultern nehmen. Wer oder was kann dich dabei unterstützen? Babysitter, Verwandte, Spielgruppen, es gibt so viele Möglichkeiten, wie man sich eine Sprache noch zusätzlich ins Haus holen kann. Werde kreative, denke auch gerne mal outside the box und schau, was möglich ist. In jedem Fall: Hol dir Unterstützung. Es gibt sie. Du musst nur offen dafür sein und sie finden.

Wie immer ist auch in diesem Fall das wichtigste: gib nicht auf, sondern bleib dabei. Und wenn es zu schwierig wird, du dich gar nicht raussiehst und zu unsicher bist: bitte hol dir Unterstützung. Dein Kind hat es verdient, auch deine Sprache weitergegeben zu bekommen. Alles ist möglich, wenn du dich dafür entscheidest und dabei bleibst!

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