Jahresrückblick 2025: Höchstgeschwindigkeit

Mein Wort des Jahres für 2025 war: Fülle. Und heute kann ich nur sagen: be careful what you wish for. Dieses Jahr war so was von dermaßen voll, dass ich a) am Ende des Jahres das Gefühl hatte, dass ich andauernd nur hinterhergehangen und To-Dos hinterhergehetzt bin und b) dieser Jahresrückblick eines der heilsamsten Dinge war, dich ich hier jetzt am Ende des Jahres machen konnte.
Denn was sich Mitte Dezember so anfühlte, als wäre dieses Jahr nur voll gewesen von Stress, Hetze und dem immer wiederkehrenden Gefühl der Unzulänglichkeit, entpuppt sich bei genauerem Hinschauen zu einem Jahr voll beglückender Momente, vielen ersten Malen und einer Fülle (!) an Geschenken für mich.
Meine Ziele für 2025 und was daraus geworden ist
Ziel #1: LingFLoWS® Zertifizierungsprogramm 1.0
Definitiv das dominate Thema des Jahres. Mein ganzes Herzblut liegt da drinnen. Die erste Runde an Frauen (ja, es sind lauter Frauen, nein, das war nicht mein Plan), die zusammengekommen ist, ist einfach nur umwerfend. Es macht so einen Spaß, diese Menschen zu begleiten, mein Wissen und meine Erfahrung an sie weiterzugeben und gleichzeitig so viel von ihnen zu lernen – durch ihre Fragen, ihre Erkenntnisse und ihr Feedback.
Alleine die Tatsache, dass durch diese Teilnehmerinnen bereits über 100 Familien weltweit unterstützt wurden, lässt mir Gänsehaut über den Körper laufen. Eines ist klar: wir haben hier eine Bewegung gestartet und das ist alles erst noch der Anfang.
Apropos Gänsehaut: einer meiner ärgsten Gänsehaut- und Tränen-der-Überwältigung-Momente des Jahres war definitiv das Schreiben meiner Anwaltskanzlei im Juli, dass die Markenregistierung von LingFLoWS, dem Namen meiner Methode, genehmigt wurde. Demnach seitdem offiziell: LingFLoWS®.


Die nächste Runde der Ausbildung ist übrigens auch bereits im Laufen. Ich wollte loskommen von einem Jännerstart und habe somit direkt im Oktober mit der zweiten Runde losgelegt. Erneut eine Runde an großartigen Frauen, die auf dem besten Weg sind, die Welt zu verändern. Was für ein Geschenk!
Ziel #2: Rebranding
Haha. Hahahahaha. Hier kann ich echt nur mehr lachen, denn dieser Punkt stand auch für 2024 am Programm. Und für 2025. Das war sicherlich der größte Reinfall des Jahres. Kurz und schmerzlos: wir haben es nicht mal annähernd geschafft. Aber wir geben nicht auf und nehmen 2026 einen erneuten Anlauf. Immerhin gibt es mittlerweile schon einen ersten recht soliden Entwurf, aber die Homepage schaut aktuell noch exakt genau so aus wie im letzten Jahr.

Ziel #3: Ernährung & Bewegung
Noch viel Luft nach oben und: schon sehr, sehr viel geschafft! Hierauf bin ich wirklich stolz. Auch wenn es Rückschläge gab, habe ich hier große Fortschritte gemacht.
Bewegung ist ein fixer Bestandteil meines Lebens – nicht immer in dem Ausmaß, wie es gut wäre, nicht immer in dem Ausmaß, in dem ich möchte – aber auf jeden Fall habe ich ein extrem hohes Bewusstsein kultiviert und bleibe da auch fix dran.
Bei der Ernährung habe ich sicher die größten Fortschritte gemacht. Im letzten Quartal habe ich relativ radikal umgestellt, ohne jemals das Gefühl zu haben, auf etwas zu verzichten. Ich begann meine Makros akribisch zu tracken, auf Protein, Ballaststoffe, Fette und Kalorien zu achten und war erstaunt, wie viel besser es mir insgesamt ging – ohne hungrig zu sein (im Gegenteil!) und mit ganz ganz viel Genuß.
Ich habe die geilsten Snacks kreeiert, begonnen, mir sonntags schon Bestandteile für schnelle und gesunde Mittagessen vorzubereiten, und eine Balance zwischen vegan und vegetarisch gefunden, die sich zumindest aktuell gut anfühlt. Dabei sind auch ein paar erste Kilos geschmolzen und ich bin gespannt, wie es weitergeht.
Ziel #4: Mich selbst feiern
Die Wahrheit: dieses Ziel habe ich vollkommen aus den Augen verloren. Und gleichzeitig kann ich sagen: es ist ein stetiger Prozess, ich habe es gerade dieses Jahr immer wieder auch bewusst gemacht. Gerade im Mai zu meinem Geburtstag – dazu aber später noch mehr. Und: hier kann ich noch viel lernen. Die Ironie an der Geschichte: meine Kundinnen zwinge ich nahezu dazu, sich selbst zu feiern. Es ist ein fixer Bestandteil meiner LingFLoWS® Methode und somit unterstütze ich andere Menschen praktisch täglich dabei, sich selbst und ihre Erfolge wahrzunehmen und zu feiern.
Ziel #5: Raum für meine Kreativität
Yes! Endlich geschafft. Im Juli habe ich zufällig einen Instagram Account entdeckt, der mich sofort gefesselt hat. Nach einem kurzen Binge-Moment (Ist das nicht eigentlich ein Widerspruch in sich? Egal. Trifft es gerade am besten.) hab ich meine Aquarellfarben hervorgeholt, festgestellt, ich brauch bessere Pinsel und besseres Papier, bin mit den Kindern ins Kunstfachgeschäft, hab dort eine Menge Geld gelassen und hab seitdem nicht mehr aufgehört zu malen.


Meine Highlights 2025
Wenn ich hier so zurückblicke, war 2025 ganz schön voll von Highlights. Ich kann mich schwer für einige wenige entscheiden, ziemlich cool eigentlich, alles so auf einen Blick zu haben. Ich sag’s ja: Fülle in allen Bereichen. Das LingFLoWS® Zertifizierungsprogramm war ein einziges durchgängies Highlight in meinem Business. Und dass jetzt nicht nur LingFLoWS®, sondern auch der Name meines Signature Programmes MMC Multilingual Momentum Club® eine eingetragene Marke ist … unfassbar wie weit dieses Business schon gewachsen ist.
In diesem Zusammenhang ist es für mich auch definitiv ein Highlight, dass mein Teammitglied Anna die Ausbildung dieses Jahr auch gemacht hat und nun selbst sehr viel aktiver in der Kundenbegleitung ist. Das öffnet für mich den Raum, mich mehr und mehr auf die Ausbildung zu fokussieren, während unsere Programme für Mütter exzellent betreut weiterlaufen und wir insgesamt sogar mehr Betreuung anbieten können als bisher, bei weniger täglicher Workload für mich. Und Anna kann das machen, was ihr wirklich am Herzen liegt. Win-Win-Win.

Apropos Abgeben: Ich habe 2025 erstmals die Buchhaltung aus der Hand gegeben. What. A. Freaking. Step. Und was für eine Erleichterung. Das richtige Team zu haben ist einfach mein größter Segen. Mirjam, die 2024 bei uns begonnen hat, hat so unglaublich viel übernommen und mir abgenommen – ohne sie wäre dieses Jahr nicht in der gleichen Form möglich gewesen. Ohne Mirjam hätte es von mir 2025 kaum einen social media Auftritt gegeben, E-Mails wären wochenlang unbeantwortet geblieben, der Podcast wäre aufgegeben worden, die Buchhaltung hätte mich Nächte gekostet … und überhaupt hätte ich wohl sehr viel weniger geschlafen.
Abgesehen davon gab es noch vier andere wirklich große Highlights – und es ist wenig überraschend, dass 3 davon mit Reisen zu tun haben. Es ist und bleibt einfach mein Elixier, meine große Inspiration und mit mein Antrieb.
Highlight #1: London mit meiner Zweitgeborenen im März
2022 war mit ich mit meiner Ältesten auf einer Reise zu ihrem 10. Geburtstag. 2025 war es bei ihrer jüngeren Schwester soweit. Während ich mit der ersten in Venedig war, war ich mit Kind #2 in London. Dieses Mädchen ist so quirlig und lebendig wie die Stadt, ich wusste schon lange, dass das unser Ziel sein sollte. Dass sie dann auch noch Harry-Potter-Fan geworden war, war noch die absolute Bestätigung für die Wahl.
Diese 4 Tage waren so unfassbar schön! Und wir haben die coolsten Erinnerungsfotos mitgebracht. Denn eine superliebe ehemalige Teilnehmerin des MMC, Maria O’Connor, ist Fotografin in London und spezialisiert auf Familienfotos aus dem echten Leben. (Mittlerweile lebt sie in Irland. Kontaktiere sie unbedingt für Fotos, wenn du ganz besondere Erinnerungen haben möchtest!)





Highlight #3: Der ganze Mai
Ich würde hier jetzt gerne schreiben, dass Alter nur eine Zahl ist, dass ich mich noch nie so wohlgefühlt habe wie jetzt, dass 50 einfach nur cool ist und ich so richtig angekommen bin. Die Wahrheit? Ich bin zwar unfassbar froh, dass ich mich entschieden habe, meinen 50er so richtig zu feiern – und das gleich zweimal – aber in Frieden mit der Zahl, geschweige denn verliebt darin, bin ich wahrlich nicht.
Alleine wenn ich jetzt an all die Menschen denken, die das gerade gelesen haben, und sich denken: “Waaaas!?!?!? Du bist FÜÜÜNFZIG!?” Schrecklich. Und das “Du schaust aber gar nicht so aus!”, “Du wirkst aber gar nicht so!”, ist zwar als Kompliment gemeint, aber gleichzeitig beinhaltet es schon wieder dieses “soooooo alt!”. Fakt ist: ich fühle mich definitiv nicht wie 50, ich habe noch so unfassbar viel vor, dass sich diese Zahl für mich eher absurd als real anfühlt. Und gleichzeitig macht mir die Perimenopause ganz schön zu schaffen und erinnert mich daran, dass so absurd die Zahl gar nicht ist.

Aber halt, hier reden wir ja von Highlights und nicht von Herausforderungen … warum also ordne ich es – zugegeben nachträglich – hier ein? Erstens weil meine drei Geschwister und ich besser als die meisten wissen, was für ein Geschenk es ist, 50 werden zu können. Wir sind alle vier älter als unser Papa jemals geworden ist. Anstatt also damit zu hadern, ist es viel mehr Grund zu feiern. Was hätte mein Papa dafür gegeben, 50 Jahre zu feiern! Also haben wir gefeiert. So richtig. Gefühlt war der Mai ein einziges riesiges langes Fest und sticht in der ersten Jahreshälfte total heraus. Mit den coolsten Gästen aus meinem bunten Leben und aus der halben Welt.
An meinem eigentlichen Geburtstag in einem griechischen Restaurant in Oberösterreich (Ja! Direkt hier bei Der Grieche Alexandros, tested, approved and highly recommended), wo uns aufgetischt wurde, dass das griechischste Restaurant am griechischsten Strand einpacken könnte.



Und dann bei uns im Garten bei einer Mamma Mia Party, bei der es zwar gerne etwas wärmer hätte sein können, die aber geprägt war von Erinnerungen, Verbindungen, gutem Essen, etwas zu viel Prosecco und ganz viel Dankbarkeit. Gäste aus den USA, den Niederlanden und allen voran Olga aus Deutschland, die nicht nur Gast, sondern vor allem Seele des ganzen Events war – ohne sie wäre nichts so großartig über die Bühne gegangen.






Der Mai 2025 erfüllt mich mit ganz viel Dankbarkeit – für all die Menschen in meinem Leben. Die, die schon seit Jahrzehnten da sind, die die erst seit ein paar Jahren hier sind. Für mein Leben. Meinen Körper. Für alles, was ich erlebt habe und für alles, das noch vor mir liegt.
Highlight #4: Malaysien im August
Diese Reise ist der Gipfel dessen, worauf ich (unter anderem) die letzten 6 Jahre hingearbeitet habe: dass ich mit meinen Kindern Mangos von einem Baum frisch pflücken kann (mehr darüber kannst du übrigens in dieser Podcastfolge hören). Unabhängigkeit, Selbstbestimmtheit und Reisen war immer eines meiner großen Warums für meine Selbstständigkeit. Zu Fünft eine Fernreise zu machen ein großes Ziel von mir. 2025 war es endlich so weit. Und es hat alle Erwartungen übertroffen.






Für mich war diese Reise Ankommen, Verkörperung und Startpunkt in einem. Ankommen bei einem großen Ziel, voll und ganz Hineinfühlen, mit allen Sinnen, in alles, was ich in den letzten Jahren erschaffen habe und gefühlt gleichzeitig auch das Sprungbrett für alles, was jetzt noch kommt. Ich lass hier einfach ein paar Fotos da, denn diese Reise ist viel mehr Gefühl, Staunen und Einsaugen als Worte das jemals beschreiben könnten.












Unsere Haustiere 2025
Wir sind an dem Punkt, an dem unsere Tiere eine eigene Kategorie in meinem Jahresrückblick verdient haben. Wenn es nach meinen Kindern gingen, hätten wir eigentlich eh einen Zoo. Ehrlich gesagt, fühlt es sich manchmal so an, als ob es eh schon so wäre …

Leider beginnt diese neue Kategorie aber mit einem traurigen Eintrag: Elvis, unser Kater, der uns immer wieder Sorgen gemacht hatte, weil er regelmäßig Verletzungen oder sonstige Wehwechen hatte (siehe mein letzter Jahresrückblick), hat am 19. Jänner in der Früh das Haus verlassen und ist nicht mehr zurückgekommen. Wir haben wochenlang gesucht, Plakate aufgehängt, in facebook-Gruppen gepostet – leider ohne Erfolg.
Es war in dieser Zeit bitterkalt, wir hoffen, dass er irgendwo Unterschlupf und ein neues Zuhause gefunden hat. Das hier ist das letzte Photo, das ich von ihm habe, im Bett kuschlend mit meinem Sohn.
Die anderen beiden Katzen sind immer noch frisch und munter – und sind leider wie Feuer und Wasser. Beide zuckersüß und lieben es, in unserer Nähe zu sein. Nur in gegenseitiger Nähe, das geht leider überhaupt und gar nicht.



Tja, und jetzt kommt’s. Jahrelang habe ich mich erfolgreich gewehrt. Während meine Zweitgeborene tagtäglich davon geredet hat, dass sie einen Hund will. “Mama, ich will einen Hund. Mamaaa, ich will einen Hund! Maaaama, warum können wir keinen Hund haben?”.
Und dann war Elvis weg. Ihre Katze. Nachdem ihre erste Katze vom Auto überfahren worden war. Und mein Herz wurde weich. Und weicher. Und unser Haus wurde geöffnet für das süßeste Hundebaby, das, wie’s scheint, einfach nur darauf gewartet hat, von uns adoptiert zu werden. Meet Elliott:



Mein Jahr in 12 Bildern
Auch wenn ich mich wiederhole: dieses Jahr war Fülle pur, mein Jahresmotto aber so was von Programm. Dementsprechend fällt es sehr schwer, für jedes Monat nur ein einziges Foto auszusuchen. Ich habe es trotzdem versucht.












2025 Q&A
Worauf bin ich 2025 stolz?
- Dass die LingFLoWS® Ausbildung so gut angelaufen ist, der erste Jahrgang nun schon am Abschließen ist und ich 2025 tatsächlich ein komplettes 12-Monatsprogramm erstellt und produziert habe.
- Dass ich gesund geblieben bin, auch wenn mir gegen Ende das Burnout schon über den Zaun gewinkt hat. Diese Kurve habe ich mit einer Pause zwischen den Jahren und der Unterstützung einer fantastischen Physiotherapeutin und einer Batterie an Nahrungsergänzungsmitteln gefühlt gerade noch hinbekommen.
- Dass ich es geschafft habe, meine Ernährung umzustellen. Es ist immer noch ein Prozess und nicht alle Tage gelingen, aber die Tendenz stimmt und das macht mich optimistisch und stolz.
Was waren die beste Entscheidungen, die ich 2025 getroffen habe?
- Meinen Geburtstag zu feiern. Ich war mir nicht sicher, ob ich das überhaupt wollte. Im Nachhinein war es super wichtig und unfassbar schön.
- Mich für ein 12-Monatsmentoring bei Dr. Janna Scharfenberg anzumelden und damit mir selbst ein Accountability-Level für Gesundheit UND Hight Performance einzubauen, von dem ich massiv profitiert habe.
- Die Buchhaltung an Mirjam abzugeben.
- Mein Produktportfolio radikal zu verkleinern. Ich freu mich auf den dadurch möglichen Fokus 2026.
- Den Multilingual Alumni Club einzustellen und Multilingual Alumnae Club 2.0 neu erstehen zu lassen.
- Sehr spontan im Juni zum 15. Internationalen Bilingualism Symposium in San Sebastian zu fahren:



Was habe ich 2025 über mich selbst gelernt?
Dass ich in den letzten Jahren sehr gewachsen bin und wahrlich nicht mehr die selbe bin wie noch vor einem Jahr. Gleichzeitigkeit kann auch bedeuten: es ist so unglaublich viel los, mein Terminkalender übervoll, und ich kann es gleichzeitig schaffen, mir Inseln einzubauen, für mich zu sorgen, die kleinen Momente zu genießen und dankbar dafür zu sein. Ich nehme das als unglaubliche Ressource für mich wahr und bin stolz darauf, diese Reise dieses Jahr bewusst gestartet zu haben.
Was habe ich 2025 das erste Mal gemacht oder erlebt?
Bei der Rückschau sehe ich: es gab richtig viele erste Male und ich finde das maximal großartig. Allen voran so ziemlich alles, was ich für mein LingFLoWS®-Zertifizierungsprogramm erstellt und erarbeitet habe, der Besuch in den super beeindruckenden Harry Potter Filmstudios in London sowie unsere erste Fernreise nach Südostasien mit den Kindern. Diese Reise war ein einziges, 3-wöchiges erstes Mal.
Es sind aber auch Dinge dabei wie unsere ersten Kinderpatenschaften. Im September habe ich beim Verein Zukunft für Kinder die Patenschaften für 3 Kinder in Kalkutta übernommen, für jedes meiner eigenen Kinder ein Patenkind.
Und am gleichen Tag, als ich diese Patenschaften unterschrieben habe, habe ich auch Philipp Maderthaner persönlich kennengelernt und bin damit kurz darauf das erste Mal seit Beginn meiner Selbstständigkeit einer österreichischen UnternehmerInnengruppe beigetreten. Kurz darauf war ich dann auch schon direkt auf seiner Business Mindset Mastery in Kitzbühel. Bis dahin waren 98% der Programme, die ich gebucht hatte, außerhalb Österreichs.
Außerdem habe ich 2025 das erste Mal ein Audio-Freebie erstellt, habe zum allerersten Mal meine Buchhaltung abgegeben und habe erstmals sehr bewusst darauf geschaut, wie ich trotz vollem Kalender und vielen Vorhaben gesund und stark bleiben kann. Und ich habe mir das erste Mal für eine Launchwoche mit über 800 TeilnehmerInnen so vorgekocht, dass ich die ganze Woche über schnell und gesund essen und snacken konnte. Gamechanger!
Weitere erste Male









Was war meine coolste Entdeckung des Jahres?
Nicht eine, sondern 3:
- Harry Potter gelesen von Stephen Fry. Ich könnte ihm stundenlang zuhören. Moment. Ich HABE ihm stundenlang zugehört. Seit kurz vor Weihnachten übrigens auch gemeinsam mit meinen Töchtern.
- Mehr Protein und mehr Ballaststoffe führen tatsächlich zu mehr Wohlbefinden, weniger Heißhunger und Gewichtsverlust. Was für ein Gamechanger.
- Pandan. Pandan ist meine Entdeckung des Jahres. Jetzt muss ich nur noch Pandanpulver finden, ist echt schwer. Wenn du einen Tipp hast, bitte an info@dielinguistin.at.
Welche wichtigen Lektionen hat mir 2025 mitgegeben?
- Achte auf deine Ernährung. Es zahlt sich aus.
- Achte auf Pausen und Regeneration. Sie sind nicht nur erlaubt, sie sind obligatorisch.
- Bewege dich täglich.
- Du schaffst alles, was du dir vornimmst. Wenn du nicht alles schaffst, dann liegt es nicht an dir, sondern daran, dass du dir zu viel vorgenommen und zu wenig um Hilfe gebeten hast.
- Nicht alle, die so tun, als wären sie deine Freunde, sind auch wirklich deine Freunde.
- Nur weil du deine eigenen Ansprüche an dich selbst nicht immer erfüllst, heißt das noch lange nicht, dass deine Arbeit nicht trotzdem exzellent ist.
Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?
- Für den Reifenplatzer im April. Er hat uns vor einem potentiell fatalen Unfall auf der Autobahn am nächsten Tag bewahrt.
- Für unsere Reise nach Malaysien.
- Für meine Kundinnen. Allen voran meine AusbildungsteilnehmerInnen – sie sind so ein Geschenk für mich. Mit jeder einzelnen von ihnen komme ich meiner großen Vision ein Riesenstück weit näher: dass jedes Kind in einer mehrsprachigen Familien seine Sprache beziehungs- und bedürfnisorientiert mit auf den Weg bekommt.
- Dass wir alle gesund sind.
- Für mein Team und dafür, dass ich immer mehr abgeben konnte. Alleine wäre nicht mal die Hälfte von dem möglich gewesen, was wir dieses Jahr geschaffen und produziert haben.
- Für meinen Mann und seine bedingungslose Unterstützung. Ohne ihn wäre mein Business nicht da, wo es ist, wäre ich nicht da, wo ich heute bin.
Was waren meine größten Herausforderungen 2025?
Alles unter einen Hut zu bekommen. Ich kann mich nicht erinnern, wann ein Jahr jemals so voll gewesen ist. Dass ich trotzdem so unfassbar viel erlebt habe, so viele erste Mal dabei waren, so viele wundervolle Menschen getroffen habe und mehr oder weniger gesund geblieben bin, grenzt an ein Wunder. Ich bin so froh, diesen Rückblick geschrieben zu haben, sonst hätte dieses Jahr am Ende fast den falschen Eindruck hinterlassen.
Schleimbeutelentzündung in der Hüfte und ein sich vorsichtig meldender Bandscheibenvorfall. Und zwar just in dem Moment, in dem ich erstmals das Gefühl hatte, so viel stärker und fitter geworden zu sein. Zack. Gefühlt hatte ich gerade meiner Personal Trainerin geschrieben, wie geil es ist, dass ich ernsthafte Veränderung im Alltag spüre, als alles in sich zusammenbrach. 3 Monate nahezu völlig ohne jegliches Training, gepaart mit Schmerz, Frust und Wut. Dann erst wieder schrittweise zurück zu Bewegung und Training. It was not funny.


Beruflich waren dann noch die beiden kostenlosen Momentum Live Experiences mit insgesamt über 1.200 TeilnehmerInnen im März und im November. Unfassbar, was da alles an Zeit, Energie und auch Geld reingeflossen ist. Der Name war hier Programm – wir haben eine einwöchige rundum Experience geboten voll mit live Zoom-Calls, Wissen, Impulsen, Unterstützung, Community und Energie. Auch wenn diese Events enorm viel Reichweite und viel persönliche Verbindung gebracht haben, wird es sie in dieser Form zumindest 2026 nicht geben. So viel Spaß es währenddessen macht, am Ende muss nicht nur die finanzielle, sondern auch die energetische Bilanz stimmen. Und das war für mich weder im März noch im November der Fall. Während andere in solchen Launchevents völlig aufblühen und daraus Kraft ziehen, bin ich einfach erledigt. Auch hier gilt es wieder bedürfnisorientierte Lösungen für mich zu finden, in denen die Gesamtbilanz stimmt.
Was ist 2025 richtig gut gelaufen?
Diese Kategorie ist der Hauptgrund, warum dieser Jahresrückblick so lange braucht. Aber mich zwinge mich jetzt dazu, Dinge aufzuschreiben.
- Delegieren. Ich glaube, dieses Jahr bin ich richtig gut im Abgeben geworden. Da geht noch was, aber 2025 habe ich in diesem Bereich erste große und wichtige Schritte gesetzt.
- Im Moment sein. Das Jahr war so voll, dass ich oft einfach nur Momente hatte. Und ich habe mich jeden Tag bemüht, diese nicht nur zu finden, sondern sie auch aufzusaugen und präsent zu sein.
- Meine eigene Message hören. Vieles, was ich meinen KundInnen seit Jahren fast täglich sage, habe ich selbst in manchen Lebensbereichen nicht umsetzen können. Dieses Jahr bin ich darin viel besser geworden und selbst Dinge angegangen, bei denen es auch eigentlich auch einfach um die Entscheidung, das Commitment und das Dranbleiben geht.
Was lasse ich im Jahr 2025 zurück und nehme es nicht mit in 2026?
Den unglaublichen Stress. Ich bringe Projekte zu Ende, danach geht es dieses Jahr ums Refinement, ums Vereinfachen, Optimieren und Impact maximieren. Aber nicht mehr mit Hussle und auf Kosten meiner Gesundheit.
Wie schaut 2025 in Zahlen aus?
- Instagram-Follower am 31. Dezember: 39,5k (2024: 39,4k)
- Facebook-Seiten-Fans am 31. Dezember: 3.256 (2024: 2.913)
- YouTube Abonnenten am 31. Dezember: 494
- LinkedIn Follower am 31. Dezember: 552
- Webseiten-Besucher in 2024: 24.603 (2024: 37.208)
- Anzahl Newsletter-Abonnenten: 5.567 (2024: 5.677)
- Anzahl Kund:innen: 424
- Downloads und Streams meines Podcasts: 17.982 (2024: 12.069)
- Meine meistgehörte Podcastfolge: Mehrsprachigkeit und Mehlspeisen mit Astrid Lamarche
Mein Ausblick auf 2026
Was nehme ich mir für 2026 vor
- Ich mache täglich mein Bett.
- Ich nehme mir jeden Morgen 5 Minuten Zeit, um diese 3 Fragen zu beantworten: Für welche 3 Dinge bin ich heute dankbar? Wie mache ich heute großartig? Welche Gedanken unterstützen mich heute?
- Ich setze 30 Art Projects in 60 Days von Andrea Nelson um.
- Ich verschlanke mein Business, optimiere bestehende Prozesse und mache es damit effizienter mit vollem Fokus auf Impact.
- Ich bewege meinen Körper täglich gezielt und bewusst und werde zur fittesten Version meiner selbst.
- Ich führe meine Ernährungsumstellung weiter mit Fokus auf meine Mikronährstoffe und nehme noch mindestens 5kg ab.
Diese Abenteuer erlebe ich 2026
Griechenland. Wir tun es wieder. Ab Ende Jänner bis Anfang Juli sind wir wieder ein Semester in Griechenland. Dieses Mal aber nicht in Thessaloniki – das war uns zu staubig, zu betonlastig. Dieses Mal geht es für uns in das Sommerhaus der Familie meines Mannes, das wir als allererste der Familie außerhalb der Sommermonate bewohnen werden.
So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten
Um mit mir persönlich zusammenzuarbeiten, hast du als NeukundIn aktuell nur 2 Möglichkeiten:
- Du kommst als Mama in den MMC Multilingual Momentum Club®, um die Mehrsprachigkeit in deiner Familie so richtig zu boosten.
- Oder du wirst selbst LingFLoWS® Mehrsprachigkeitsberaterin. Wenn du dich für die Ausbildung dazu interessierst, trag ich gleich direkt hier auf die Interessentenliste ein und wir informieren dich, sobald es Details zur nächsten Runde mit Start im Oktober 2026 gibt.
Ansonsten gibt es von mir noch einen Minikurs für alle, denen es schwer fällt, ihre Erstsprache regelmäßig und konsequent mit ihren Kindern zu sprechen. Alle Infos zum Angebot von Konsequent Mehrsprachig findest du direkt hier.
Und für alle ehemaligen Teilnehmerinnen des MMC Multilingual Momentum Club® gibt es einen völlig neuen Multilingual Alumnae Club 2.0, in den sie jederzeit einsteigen können. Ebenso gibt es für alle AusbildungsteilnehmerInnen die Option in eine exklusive LingFLoWS® Mentoring Gruppe zu kommen. Dafür kontaktierst du mich am besten persönlich.
Mein Wort des Jahres
Ease & Simplicity. 2026, I promise I will allow you to show me how easy and simple life can be. Nicht mal 2 Wochen ist das neue Jahr alt und ich habe dieses Motto schon voll und ganz aufgenommen und inhaliert. Ich freue mich darauf, zu sehen, wie leicht und einfach das Leben sein kann.